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Gameboy Arcade Cabinet

von martin | 1. Juni 2010       

Auch wenn die paar von Tinycartridge.com genannten Mängel durchaus nachvollziehbar sind (Display schlecht sichtbar und nach wie vor unbeleuchtet, eher wenig attraktive Seitengrafiken), ist die Idee doch ein Killer: der chinesische Modder XCKDIY hat zehn Stück von Nintendos Uralt-Gameboy in winzige Spielautomaten umgebaut, und bietet diese nun auf Ebay für US$149.99.- an. Ein stolzer Preis, aber sicher auch eine Menge Arbeit.

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Wenn’s Google sagt stimmts?

von shorty | 30. Mai 2010       

Neue Angst für den nächsten alteingesessenen Berufszweig? Wird er zu einem kleinen Ast demontiert?

Zum zweiten Mal in Folge sagte Google den Sieger des Eurovision Song Contest richtig voraus. Nach Alexander Rybak („Fairytale”) für 2009 hielt sich auch mit dem überlegenen Sieg von Lena Meyer-Landrut in Oslo die Wahrheit an die Voraussage. Zumindest auf den ersten Anschein ein kompletter Sanktus mit Nostradamus-Effekt für Internet-Mogul Google. Das sogenannte Prognose-Gadget als eigene Software des Konzerns wies den Erfolg der aparten 19-Jährigen mittels Liedchen „Satellite” immerhin seit beinahe einer Woche aus.

Das ganze geht, wenn man die Daten mal zusammen hat, relativ einfach. Einfach mal internationale Suchanfragen der 25 Finalisten ermitteln, relative Hochrechnung der Punktevergabe aufgrund von Popularität erstellen, das jeweilig eigene Land weglassen und – Kawumm – schon zittern Buchmacher und Demoskopen um ihr täglich Brot und Bit. Wobei wohl noch ein Faktor der wahren Klicks fernab der Promotion-Maschinerie am Horizont der xyz-Variablen unabdingbar sein dürfte, denn für politische Wahlen versagt das Tool eben doch noch.

Ebenso stimmen die Ergebnisse auch hier noch nicht in der Tiefe, denn wie schon letztes Jahr streut das Tool auf den Plätzen die Dezimalen schwer. Rang zwei für die Türkei wäre eigentlich der Zehnten, die Dritten aus Rumänien duften nur auf Platz Neun hoffen und die schwere Achtziger-Ballade der Dänen als Vierte wäre nicht vor dem Ranking 19 gesehen worden – according to Google. Es scheint also doch noch einen drastischen Effekt von der Bühne in Form und Performance zu geben, der dass Voting gehörig dreht. Da konnte auch der optisch vordringliche Auftritt einer Ersatz-Kylie sowie weiterer zweifacher Oberweiten-Einsatz aus dem Osten nichts dran drehen. Aber musikalisch kann man das noch ganz anders interpretieren, zumindest wenn man es ernst nehmen wollte wie hier.
Fakt bleibt: Mit dem überwältigendem Vorsprung auf die Zweiten scheint das Konzept aus einer rhythmisch getragenen Nummer mit einem unbefleckt lächelnden Mädchen voll aufgegangen. Man hat jetzt schon die Millionen-Marke bei den Verkäufen geknackt und nun folgt erst die Chart-Attacke in Europa.
Durchaus beruhigend für Demoskopen. Obwohl… welcher Algorithmus uns da wohl noch ins Haus steht?

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Norton Safe Web: Virenscanner für Facebook

von martin | 28. Mai 2010     

Facebook hat es gar nicht leicht in letzter Zeit. Die Angst um den Verlust der eigenen Privatsphäre beschäftigt User ebenso wie das Ansteigen von Phishing-Nachrichten und ähnlich gelagerten Attacken. Der Softwarehersteller Norton versucht nun zumindest das zweite Problem mittels einer eigenen Applikation zu lösen, und bringt mit Norton Safe Web den ersten Virenscanner für Facebook auf den Markt.

In Form einer Facebook Applikation zu installieren, scannt Safe Web den Newsfeed des Nutzers und erkennt darin vorkommende, gefährliche Links und Inhalte. Dabei werden auch Links hinter URL Shortener Services wie bit.ly unterstützt. Erkennt Safe Web potentielle Bedrohungen, warnt es den User vor dem Öffnen des Links vor selbigen.

Via @_subnet.

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Google Street View gestoppt

von shorty | 27. Mai 2010       

International wie in Österreich muss Google mit seinem ambitionierten Street View-Projekt zurückrudern. So schlank der Konzern bei anderen Unternehmen die Kurve kratzt und kontinürlich den Mehrwert für die Allgemeinheit voranstellt, kommt man beim durchaus umstrittenen Kartendienst Street View nicht auf den ruhenden Pol. Von Anfang an waren Datenschützer über die Privatsphäre von Personen und Gütern besorgt. Dann ging der dümmste aller Versuche mit einer noch unschlankeren Begründung baden. Man hatte nämlich beim Fotografieren der Gegend seit 2007 gleich in einem Aufwaschen die kompletten Daten von ungesicherten WLan-Netzen mitgespeichert. Natürlich ganz ohne Absicht und praktisch aus reinem Versehen. Da braucht es nicht erst die ARGE Daten, die Argwohn gegenüber der Verwendung von personenbezogenen Daten hegt. Meint, dass in Deutschland schon die Staatsanwaltschaft ermiitelt. Dafür soll Google in Österreich, Irland und Dänemark schon ganz artig die WLan-Daten gelöscht haben.

Aktuell ergibt das in Österreich einen sofortigen Stopp und bringt Google Street View vor der Ziellinie – unschlank eingeparkt. Die heimische Datenschutzkommission stellte keine Erlaubnis für das Sammeln personenbezogener Daten fest und leitete ein Prüfverfahren zur Klärung des Sachverhalts ein. Natürlich wird auch hier der Zufall des unbeabsichtigten Sammelns angezweifelt. Bis 7. Juni 2010 erwartet man nun eine offizielle Stellungnahme seitens Google und wird dann weitere Entscheidungen treffen. Immerhin hält man seit 2007 bei nicht weniger als 34 Ländern, deswegen hat die ARGE Daten auch eine Musteranzeige bereitgestellt. Das ist immerhin eine andere Möglichkeit, sich gegen ein 3D-Kameraauto von Street View in der eigenen Gegend zu wehren. Im April hatte ein munterer Pensionist im oberösterreichischen Steyregg ein solches Gefährt mit einer Spitzhacke attackiert. Aber diese Daten wird man wohl nie zu sehen bekommen…

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Pandora Handheld wird endlich Realität

von martin | 24. Mai 2010     

Na bitte, gut Ding braucht eben manchmal sehr viel Weile. Das Open Pandora Handheld, oftmals angekündigt, noch öfter verschoben und manchmal schon fast als Duke Nukem Forever der Hardwarewelt wahrgenommen, wird endlich Realität.

User x86000 des gp32x.com Forums hat als Dankeschön für das Helfen beim Produktionsprozess eine der ersten Konsolen mit nach Hause nehmen dürfen, und als Resultat daraus eine ganze Reihe von Unboxing-Fotos veröffentlicht. Diesen zufolge sind sowohl Konsole als auch Verpackung sehr gut gelungen und den Erwartungen nach der langen Durststrecke durchaus entsprechend.

Wer Pandora noch nicht kennt, findet umfangreiche Informationen auf der Website des OpenPandora Teams sowie auf Wikipedia. Von dort stammt auch der folgende Text für alle, die jetzt neugierig geworden sind:

Die Pandora (Projektname: OpenPandora) ist eine in Produktion befindliche, quelloffene Handheld-Konsole auf Basis einer stark modifizierten Version der Linux-Distribution Ångström. Das unter Mitwirkung einer öffentlichen Online-Community entwickelte Gerät gilt als inoffizieller Nachfolger des GP2X von Gamepark Holdings.

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