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Update: Mehr Infos zum Klon-GBA

by martin | 2. June 2009     

Eine ganze Reihe von Infos ist zu dem vor Kurzem bei Deal Extreme aufgetauchten Klon-GBA mit 91 integrierten Spielen aufgetaucht. Einem Review auf Assemblergames zufolge ist das Ding in der Tat Nintendo-branded und äußerlich von einem herkömmlichen Gameboy Advance SP nicht zu unterscheiden. Wirklich spannend ist aber, dass im Inneren völlig andere Hardware werkt als bei Nintendos Original – offensichtlich haben die Hersteller des Klons sogar die im GBA verwendete ARM7TDMI CPU durch Reverse Engineering kopieren können. Bei soviel AUfwand wundert es natürlich, dass den Entwicklern offenbar zwei doch recht schwere Fehler unterlaufen sind:

a) der Screen des Klons ist, anders als jener im Original, quadratisch, was zu leichten Verzerrungen führt.

b) die Spiele (egal ob eingebaut oder von originalen GBA Modulen gestartet) laufen um ca. 10% langsamer ab.

Während a) mit Herstellungskosten erklärbar sein könnte (ev. waren die verbauten Screens einfach zu einem guten Preis erhältlich) könnte b) daran liegen, dass doch nicht die gesamte Hardware kopiert werden konnte sondern irgendwo ein Software Layer werkt, der Ressourcen kostet.

An der generellen Qualität des Klon-GBAs gibt es dem Review zufolge aber sonst nichts zu bemängeln. Das Gehäuse fühlt sich “echt” und stabil an, der Bildschirm ist hintergrundbeleuchtet, und die integrierten Spiele (siehe hier für eine Liste derselben) speichern ihre Spielstände dank integriertem SRAM einwandfrei ab.

Definitiv eines der interessantesten Klon-Systeme der letzten Zeit. Auf dem unstenstehenden Bild ist übrigens links das Original zu sehen, rechts der Klon.

 

Odin 99: Smartphone für Buddhisten

by martin | 29. May 2009     

Zugegeben, warum ein offensichtlich am Buddhismus orientiertes Smartphone ausgerechnet nach einer nordischen Gottheit benannt wird werden wohl nur die Damen und Herren Produktentwickler verstehen, ansonsten ist die Message aber klar:

Das Buddha- Handy verfügt über eine mit einer Lotusblüte verzierte Taste, über die ein digitaler Buddha aktiviert werden kann, der on screen einer Lotusblüte entsteigt und vor einem virtuellen Altar Platz nimmt. User können selbigen nun customizen, etwa durch das Auswählen von Körperformen sowie digitalen Opfergaben. Und weil ein digitaler Buddha nun einmal ordentlich von Energie abhängig ist, liegt dem Handy ein zweiter Akku bei, der durch entsprechende Schriftzeichen als “Gabe” gekennzeichnet ist. Aufladen, einlegen, und schon ist der Weg zur Seligkeit quasi asphaltiert.

Eine ganze Reihe von buddhistischen Klingeltönen, Hintergrundbildern und anderen Inhalten komplettieren das Featureset von Odin99. Das Gerät wird vorerst nur in China angeboten.

Mobiltelefonierende Anhänger anderer Religionen werden unter anderem hier bedient.

Via CNET Japan.

 

BootMii Beta 2 veröffentlicht

by martin | 29. May 2009     

Auf hackmii.com findet sich seit Kurzem die Beta 2 von BootMii für Nintendos Wii – also jenem Tool, das den Bootvorgang der Konsole modifiziert um Homebrew-Entwicklern vollen Zugriff auf die Konsole zu geben. Die neue Version bringt eine ganze Reihe von Features und Fixes:

BootMii beta 2 (v0.9):

* Verbesserte Performance für das Lesen und Schreiben auf SD Karten: deutlich schnelleres Booten und NAND Backup/Restore.
* Fragmentierte SD Karten werden nun unterstützt, somit entfällt die Notwendigkeit des Formatierens. Alte NAND Dumps bleiben kompatibel.
* Timeout für das Auto Boot Feature ist nun über eine Variable setzbar.

The Homebrew Channel v1.0.3:

* SDHC Karten funktionieren wieder.
* SD Performance auch hier verbessert
* HBC funktioniert nun mit allen Versionen des System Menu.

DVDX:

* Zurückgewechselt auf IOS < 37, v.a. wg. Problemen mit USB Keyboards.

Installer v0.2:

* Funktioniert nun auch auf neueren Wiis mit boot2v4
* Auslesen von boot1/2 auf Wiis mit korrupten EEC Daten nun möglich
* BootMii als boot2 und IOS können nun auch wieder deinstalliert werden.

 

Yasssu: Podcasts immer und überall

by martin | 27. May 2009     

Podcasts sind aus der Medienwelt nicht mehr wegzudenken, und sowohl etablierte Medien als auch ambitionierte Amateure produzieren inzwischen eine Vielzahl an entsprechenden Inhalten. Nun schickt sich ein in Österreich angesiedeltes Unternehmen an, selbige zu aggregieren und den Zugriff darauf so einfach und übersichtlich wie nur möglich zu machen: yasssu.com.

Der dabei verfolgte Ansatz ist ebenso simpel wie intuitiv. Auf yasssu.com finden Benutzer hunderte thematisch gegliederte Inhalte, die per Drag & Drop einfach zu einem personalisierten News Mix zusammengefügt werden können. Diese Zusammenstellung wird anschließend gespeichert und laufend aktualisiert – bietet eine darin enthaltene Quelle einen neuen Podcast an, ist dieser für den User sofort abrufbar. All das passiert browserbasiert, das heißt es muss keine Software heruntergeladen oder installiert werden um yasssu.com nutzen zu können.

Der Abruf der personalisierten Inhalte kann auf mehrere Arten erfolgen. Neben dem Nutzen der Webplattform (YasssuWeb) stehen auch Streams für mobile Endgeräte (YasssuMobile) sowie die Möglichkeit, über einen Anruf zu einer lokalen Festnetznummer Inhalte zu hören (YasssuCall), zur Verfügung.

Das alles funktioniert im Praxistest auch schon recht ordentlich. Nach der Registrierung, die die verpflichtende Angabe einer Mobiltelefonnummer vorsieht (diese muss über einen SMS Code verifiziert werden), kann man sofort Podcasts mit der Maus in die „my yasssu“ Box ziehen, um sie dem eigenen Portfolio hinzuzufügen. Die gewählten Podcasts werden in „my yasssu“ außerdem in einer Art Cover Flow dargestellt, so dass man jederzeit einen Überblick über die eigene Zusammenstellung erhält.

Nett ist hier die Möglichkeit, auch eigene Mediendateien ins Portfolio hochzuladen, um den eigenen Mix weiter personalisieren zu können. Das bezieht sich momentan zwar nur auf tatsächliche Dateien und nicht auf Feed URLs für externe Podcasts (diese können nur über ein Formular zur Aufnahme vorgeschlagen werden), praktisch ist es aber trotzdem.

Das anschließende Anhören über den Browser klappt erwartungsgemäß bestens. Auch der Abruf über YasssuCall bereitet keine Probleme – schön ist hier, dass der Anrufer offenbar schon durch seine Rufnummer identifiziert wird und so unmittelbar nach dem Einwählen seine personalisierten Inhalte hört, was lästige Tipperei am Telefon erspart. Der Aufruf von yasssu.com via iPhone bringt schließlich auch YasssuMobile zu Tage, das mit einem gut angepassten Interface und dem Anbieten verschiedener Qualitätsstufen (high/low) zur Reduzierung des Datenverkehrs punktet.

Alles in allem wirkt Yasssu wirklich rund und sollte von Podcast Junkies unbedingt getestet werden, zumal es in der Basisvariante (bis zu 5 Podcasts sowie 30 Minuten Kontingent für YasssuCall) kostenlos ist. Support your local start ups!

 

Hongkong GBA mit eingebauten Spielen.

by martin | 27. May 2009       

Fast schon dreist ist die vor ein paar Stunden bei Deal Extreme gelistete Designer 3.3″ LCD Portable Handheld Game Console with 92 Built-in Games, handelt es sich dabei doch eindeutig um Nintendos Gameboy Advance, der offenbar mit einem Flashchip samt raubkopierten Spielen nachgerüstet wurde. Selbige können nach dem Einschalten der Konsole ohne eingelegtes Spielmodul einfach über ein Menü ausgewählt werden. Auch herkömmliche GBA Spiele können auf dem Ding wie gewohnt gezockt werden.

Interessanterweise scheinen die GBAs sogar in der originalen Nintendo Verpackung geliefert zu werden, was den Schluss nahelegt, dass a) die Dinger inzwischen bis zur Perfektion in irgendwelchen chinesischen Werken kopiert werden oder b) jemand an einen größeren Posten von neuen oder refurbished GBAs gekommen ist und mit dem Chipeinbau seinen Umsatz ankurbeln wollte.

Der sehr niedrige Preis (rund EUR 45.- inkl. Versand) spricht aber eher für a), so dass ich schon gespannt bin auf erste Reviews von geneigten Käufern.