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Both ends burning

von shorty | 21. Juli 2010   

Mal so nebenbei geht Microsoft mit einer wohl bahnbrechenden News raus und erweist sich als alltagstauglicher Konzern. Die Causa: Batterien verlieren ihre zwingende Ausrichtung auf Plus und Minus. Microsoft hat das Patent auf die Lösung der oftmaligen Probleme und stellt der Welt eine rein mechanische Batterie-Aufnahme-Vorrichtung zur Verfügung. Bei dieser befindet sich Plus immer an Plus und Minus immer an Minus – egal in welcher Richtung den Energiespeicher eingelegt. Unter der Trade „InstaLoad“ für den polaritätsfreien Akku scheinen schon weitreichende Bündnisse für kommerzielle Produkte von verschiedensten Hersteller geschlossen, wie man der Pressemeldung entnehmen kann.

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Bumper und Beschwichtigung gegen Apfel-Todesgriff

von shorty | 17. Juli 2010         

Ein wenig kokett, ein wenig brav sein und viel negieren. Das war die eilig einberufene Presse-Konferenz von Apple nach den eskalierenden Problemen mit Empfang & Co beim iPhone 4. Während man noch eine Woche zuvor Nachbesserungen mit den wohl nicht zufällig schon zuvor im Haus gefertigten, isolierenden Bumpern dementiert hatte, kommen nun die Schutzhüllen mit dem Druck von Massenklagen gratis zum Gerät – über die Apple-Site oder mit Rückerstattung des Kaufpreises. Lieferengpässe sind zu erwarten.

Meister Jobs betonte mal zu Beginn das Erfreuliche: Drei Millionen verkaufte Handsets in den ersten drei Wochen sind der besten Verkaufsstart des seiner Meinung nach noch immer besten Produktes seiner Firma. Dann ging man schnell zum Gegenangriff über. Und versuchte über gefilmte Tests mit Konkurrenz-Phones wie Blackberry Bold, HTC Hero Android oder Samsung Omnia II auf Win Mobile zu beweisen, dass praktisch jedes Smartphone Bei der falschen Haltung Empfangsprobleme bekommt und der mittlerweile berühmte „Todesgriff” nicht nur beim eigenen Flagschiff Wirkung zeigt. Zudem betonte man, dass die Beschwerden der Kunden bei 0,55 Prozent liegen und damit eine hohe Zufriedenheit der Käufer des iPhone 4 gegeben sei. Damit liegt der schwarze Peter – erraten – bei der Presse, die das beinahe nicht vorhandene Problem hochspiele. Immerhin eine Frage wert, warum man nachbessert, wenn das Problem praktisch nicht vorhanden ist?

Zweiter Konter neben dem Bumper ist das iOS Update 4.0.1, denn damit wird die tatsächliche Signalstärke realitätsnäher angezeigt – „verbesserte Formel zur Berechnung der für die Signalstärke angezeigten Balken”. Immerhin bekennt man sich damit zu einem bisher fahrlässig behandelten Problem des iPhone 4. Ebenso wurde – leider erst für den nächsten Update – die Software-Verbesserung beim Annäherungs-Sensor in Aussicht gestellt.
Mit dem iOS 3.2.1 für das iPad kommt zusätzlich eine „verbesserte Wi-Fi-Verbindung”.

Interessant, dass mit keinem Wort die zunehmenden Beschwerden über die Brüchigkeit der Glasummantelung des iPhone 4 angesprochen wurden, die in den amerikanischen Massenklagen schon eingearbeitet werden. Durchaus möglich, dass man auch deswegen den dämpfenden Bumper ausliefert und später damit ein Argument hat, dass der Kunde nicht zu den zur Verfügung stehenden Mitteln gegriffen hat. Die unangenehme Situation scheint für die Herren aus Cupertino also noch nicht vorbei zu sein.

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Ist iPhone 4 Apples Vista?

von shorty | 16. Juli 2010                 

Apple hat wieder einmal eine der berüchtigt kurzfristigen Pressekonferenzen einberufen. Diesmal jedoch sind die Sterne vorab nicht ganz so hell leuchtend. Es dürfte sich nicht um „bahnbrechende“ Präsentationen wie etwa die Videotelefonie beim iPhone 4 handeln. Vielmehr stehen sie Zeichen auf ausgewachsenes Krisenmanagement.

Das mit viel Jubel eingeläutete Zeitalter des iPhone 4 holpert wie die nicht proper aufgezogene, dafür reich verzierte Pendeluhr im Wohnzimmer. Und die Predoille reitet den Aktienkurs des Konzerns unter die ungewohnte Marke von 250 Dollar. Cupertino hat die massiven Empfangschwierigkeiten beim neuen iPhone samt Negativpresse schon im frühen Entwicklungsstadium simpel unterschätzt, Forderungen nach kostenlosen Schutzhüllen brüsk abgewiesen und damit die Auswirkungen der Tatsachen per üblichem Hype überblenden wollen. Das iPhone OS 4.1-Betriebssystem Update gilt als getestet und löst das Problem ebenso nicht.

Ein Manager im oberen Rang – Chief Operating Officer Kevin Turner – frohlockte schon mit sarkastischer Selbstgeißelung: „Es schaut so aus, als ob das iPhone 4 ihr Vista ist, aber das ist okay für mich. Man kann mit einem Windows Phone 7, ohne sich darüber Sorgen zu machen, wie man es halten muss, telefonieren. Wir sind wieder im Spiel!” Apple hat bisher nur „Vermeiden Sie, das Gerät auf diese Weise zu halten” als Replik. Und wir sind gespannt like fuck, was nun die Verlautbarung sein wird.

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Bitte, einmal 84% von Facebook

von shorty | 13. Juli 2010

Siegt Frechheit? Siegt die Gerechtigkeit? Und wo liegt die Mitte? Zumindest steht uns wieder einmal ein amüsantes Spiel der amerikanischen Justiz bevor.

Ein angeschwärzter Der US-Bürger behauptet aktuell mal, dass ihm eigentlich 84 Prozent am sozialen Netzwerk facebook gehören. Und prompt wurden auch schon die Vermögenswerte des Riesen eingefroren. Paul Ceglia hat in New York Klage eingebracht und behauptet, anno 2003 von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Mit dem Bau der Site mit Ziel 1. Jänner 2004 beauftragt worden zu sein. Dazu stand in einem Vertrag, dass Ceglia neben 1.000 Dollar Honorar auch einen 50-Prozent-Anteil bekomme plus für jeden Tag ein weiteres Prozent, an dem die Website noch offline war – am 4. Februar 2004 ging man online. 34 Tage sind also 34 Prozent plus den 50 wären die eingeforderten 84 Prozent am Unternehmen, das auf sechs Mrd. Dollar geschätzt wird.

facebook entgegnete natürlich sofort, dass die Klage „völlig unseriös” sei und man sie Sache „energisch bekämpfen” werde. Schlecht für die Glaubwürdigkeit von Ceglia sei zusätzlich, dass er erst letztes Jahr wegen einer Unterschlagung von 200.000 Dollar bei einer Holzpellet-Firma geklagt wurde. Für die nicht weniger als 400 Millionen User des größten sozialen Netzwerkes der Welt ändert sich natürlich nichts.

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Time 4 Timing

von shorty | 6. Juli 2010

Zeit verlieren beim Zeitplan erstellen gehört zu den deprimierenden Facetten des Arbeitsalltages. Das Linzer Start-up „software architects“ hat sich nun in der Reihe der neuen Time-Tools eingefunden. Mit „time cockpit” versucht man sich mit technisch neuartiger Lösung in der Zeiterfassung für gestresste Branchen. Also ganz klar Personen und Unternehmen, die Geld durch den Verkauf von Zeit verdienen. Das wären da wohl Berater, Softwareentwickler, Designer, Anwälte und Konsorten.

Das Soft- und Hardwaresystem unterstützt bei der Erfassung der Projektarbeitszeiten und Arbeitsinhalten sowie bei der Optimierung der nachgelagerten Abrechnung. „time cockpit“ soll dabei den Aufwand für Zeitaufzeichnung beträchtlich reduzieren. Zusätzlich adressiert es eines der häufigsten Probleme von Dienstleistungsunternehmen in Bezug auf Zeitaufzeichnung: Die korrekte und nachvollziehbare Dokumentation von Zeit und Inhalt der durchgeführten Arbeit auch mit einer Zeitverzögerung von Tagen oder Wochen. Das System reduziert die Anzahl der geleisteten aber nicht verrechneten Arbeitsstunden von Dienstleistern und steigert dadurch ihren Umsatz spürbar.

Seit Freitag steht die finale Version der Software als Download zur Verfügung. Diese Version wird für 30 Tage kostenlos zum Testen angeboten, danach soll die Software 0,20 Euro pro Benutzer und Kalendertag kosten.

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