16. August 2004
von martin | 16. August 2004
Nachdem bereits Autohersteller wie BMW und Mazda MP3-Player für Ihre Gefährte anbieten, können jetzt auch Kunden des Motoradherstellers Harley Davidson auf diese Option zurückgreifen. Der als RoadTech HA 90 vertriebene Player ist chopper-gerecht in Chrom gehalten, bietet extragroße, handschuhtaugliche Tasten und wird über SD-Karten mit MP3s versorgt.
Zur HA 90 Produktseite. Via Engadget.

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16. August 2004
von martin | 16. August 2004 Kueche RFID
RFID entwickelt sich scheinbar immer schneller zum neuen Hoffnungsträger der Technologieentwickler, wie eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen in den letzten Monaten gezeigt haben. So haben etwa die Restaurants der japanischen Kaiten-Sushi Kette begonnen, alle Gerichte (bzw. die Teller, um genau zu sein) mit einem RFID Chip auszustatten, um Gästen schneller die Rechnung präsentieren zu können. War bisher das manuelle Addieren der anhand verschiedenfarbiger Teller erkennbaren Beträge notwendig, passieren Gäste nun einfach einen RFID Sensor und können sofort bezahlen.
Etwas interessanter und orwellschen Fantasien entsprechend ist hingegen der in den USA getestete VeriChip (Foto unten), der als fixes Implantat Patentendaten und -geschichten speichern soll. Der RFID Chip mit einer Lebensdauer von etwa 20 Jahren wird in die Fettschicht des Oberarmes eingesetzt und ist danach mit freiem Auge nicht mehr sichtbar. Die amerikanische Federal Drug Administration (FDA) hat dieser Tage eine finale Überprüfung betreffend einen möglichen Einsatz in US-Spitälern erlaubt, was dem VeriChip zu einem schnellen Markteintritt verhelfen könnte.
Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch das letzte Woche vom Design-Team Greganna zu einem Wettbewerb der IDSA eingereichte Bluetooth-Zahnimplantat. Der in einem falschen Zahn untergebrachte Speicher (512 MB) kann über Bluetooth ausgelesen und beschrieben werden und soll so ebenfalls Krankenakten u.ä. speichern. Noch mehr als beim VeriChip ist aber hier auch die Nutzung durch andere Personen und/oder Firmen möglich, was einerseits zwar praktisch erscheint, aber auch noch kiritscher hinsichtlich des Datenschutzes erscheint. Begeistert vom dDrive genannten Zahnimplantat zeigen sich auf alle Fälle die US Fluglinien, die bereits volle Unterstützung und Rabatte für Nutzer angekündigt haben.
Via TechNovelgy und Blueserker.

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13. August 2004
von martin | 13. August 2004
Automatische Staubsauger wie der ausreichend gehypte Roomba locken ja keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor, der i-Cybot des japanischen Herstellers Nissen bietet aber einige interessante Zusatzfeatures. Neben der obligaten Reinigungsfunktion – der Roboter fährt kreuz und quer im Zimmer herum und befördert mittels zweier Bürsten Schmutz in einen Auffangbehälter – kann der blecherne Genosse nämlich auch als Getränketräger benutzt werden (ferngesteuert) oder mit Hilfe eines eingebauten Bewegungssensors Eindringlinge melden. Das ist eine Menge für 5,229 Yen (etwa 40 Euro), auch wenn der tatsächliche Nutzwert des i-Cybot eher bescheiden sein dürfte.
Via Impress Game Watch.

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13. August 2004
von martin | 13. August 2004
Der chinesische Hersteller Shinco (Jiangsu Shinco Electronic Group), einer der weltgrößten Erzeuger von DVD- und VCD-Playern, hat in China erstmals ein Modell auf den Markt gebracht, das speziell für die Wiedergabe von qualitativ oft minderwertigen Film-Raubkopien ausgestattet ist. Die Super Correction Technology des DVD Players soll die Wiedergabe derartiger Titel auch dann ermöglichen, wenn andere Wiedergabegeräte den Dienst verweigern.
Shinco, die mit rund 5 Millionen DVD Playern pro Jahr 80% des chinesischen Marktes für sich behaupten können, dürften damit den Wünschen der Konsumenten entsprechen, die aufgrund von Chinas rigiden Mediengesetzen oft nur auf illegale Kopien zurückgreifen können. Die chinesische Polizei hat allein im letzten Jahr etwa 50 Millionen(!) illegale DVDs beschlagnahmt.
Schon in der Vergangenheit war Shinco durch innovative Produktideen aufgefallen. So konnte das Modell Shinco 868 auf CD gebrannte Sega Megadrive Spiele emulieren und so auch als Spielkonsole genutzt werden. Shinco Player sind in Europa unter anderem über den Onlineshop Lik Sang zu beziehen.
Via BoingBoing.
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13. August 2004
von martin | 13. August 2004
Nach einem hier erst vor wenigen Tagen vorgestellten Spezialanzug kommt nun das nächste Simulationsgerät für wissensdurstige Anwender: Die Brillen des Herstellers FatalVision sollen dem Träger Optik und Sichtfeld von Betrunkenen geben und so das Rauschgefühl nachvollziehbar machen. Über austauschbare Linsen können sogar vier verschiedene Trunkenheitsstufen eingestellt werden. Zielgruppe für die US$ 149.- teuren Beer Goggles sind u.a. Lehrer, die ihre Schüler mit Hilfe der Brillen vor den Gefahren des Alkohols warnen wollen.
Wem das nicht reicht, der kann auch noch Fatal Visions SIDNE Gokart kaufen, der mittels verzögerter Lenkung und schwammiger Fahrweise die Fahrweise von Betrunkenen simulieren soll. Mit einem Preis von US$ 8149.- ist das Gerät aber nur für finanzstarke Anwender geeignet.
Via Gizmodo.

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