Kaum zu glauben, aber Pac Man, jener gelbe Knabe, der seit Jahren unabdingbar Pillen frisst und Geister jagt, hat per heute stolze 30 Jahre auf dem Buckel. Um dieses beinahe historische Datum gebührend zu feiern, zeigt Google anstelle des eigenen Logos aktuell eine spielbare(!) Variante des Computerspiel-Klassikers an, inkl. Originalsounds. Nette Idee, cool umgesetzt.
Die Entwicklerkonferenz Google I/O bekam die erwartete Präsentation für die nächste Aufwertung der Smartphone-Plattform Android. Version 2.2 wird “Froyo” gerufen und beruft sich leider nicht auf den Herrn der Ringe, sondern auf die Verkürzung von Frozen Yogurt. Leckerli ist ganz im Gegensatz zu Apple die Flash-Unterstützung plus die Funktion als Funkmodem und mobiler WLAN-Hotspot mittels Tethering. Damit wird der Bonus von HTC HD2 und HD Mini über Windows Mobile 6.5 egalisiert. Besonderer Wert wurde – wie schon der lange Leidensweg des iPhone – auf das Biz gelegt. Erweiterte Unterstützung von Microsoft Exchange und Kalender-Synchronisierung eingebunden, mehr Datensicherheit und Administration in Unternehmen wurde erleichtert. Zudem gibt es Verbesserungen in Geschwindigkeit – Apps sollen bis zu fünfmal schneller laufen und auch der integrierte Browser soll im Jubeltempo laden. Android 2.2 soll endlich auch installierte Apps automatisch aktualisieren können.
Herzstück im Improvement ist der Just-in-Time-Compiler von Froyo, der den CPU Code zwei bis fünf mal schneller ausführen kann. Chrome liefert die JavaScript-Engine V8 zum dreifachen Turbo-Einsatz. Android 2.2 soll als Update schon in wenigen Wochen als Update für etliche Handys bereit stehen.
Ich konnte als Milestone-Besitzer zuerst meinen Augen nicht trauen als ich das HTC Evo erblickte. Haben diese frechen Taiwanesen doch einfach mein Smartphone geklont.
Gut, ganz perfekt ist die Kopie dann nicht geworden, das ganze Ding ist etwas runder geraten, die Touchtasten sind vertauscht und last but not least fehlt auch noch eine Hardwaretastatur. Auch die Auflösung (800×480) kommt knapp nicht ans optische Vorbild des US-Konkurrenten (854×480) heran. Trotzdem steckt der Vorsprung mehrerer Monate, den das neue Evo gegenüber dem Milestone von 2009 hat, in den technischen Details.
In dem bereits Ende März angekündigten Handy werkt nämlich ein 1 GhZ Snapdragon-Prozessor, der damit fast die doppelte Taktung des ARM Cortex A8 (550 MhZ) des Milestone bietet. Dazu ist mit 512 MB beinahe dreimal soviel RAM-Speicher verbaut. Und last but not least ist das Evo der Pionier der nächsten Generation in Sachen Konnektivität.
4G, die vierte Mobilfunkgeneration, soll theoretisch bis zu 100 M/bit bzw. 1 G/bit Download und maximal 50 M/bit Upload bieten, in der Praxis brachte das bei Tests des Evo (Endgagdet) teilweise Downloadgeschwindigkeiten von 7,5 M/Bit – was circa dem Maximum des heutigen UMTS/HSDPA Spektrums entspricht.
Wermutstropfen: Um mobil derart rasant zu surfen, muss das Netz entsprechend auf den neuen Standard hochgerüstet werden – und das kann hierzulande erfahrungsgemäß dauern. In der Zwischenzeit entschädigt HTCs Wunderkiste mit einer 8 Megapixel-Kamera und 720p HD-Videoaufnahme. Das Warten kann beginnen.
Vor wenigen Monaten war das bei den Gadgeteers dieser Welt in aller Munde. ein Beamer am Handy ist das neue “big thing” in der Entwicklung.
Und tatsächlich: Noch dieses Jahr dürften die ersten Smartphones namhafter Hersteller auf den Markt geworfen werden, deren Displayinhalt sich an die (Lein-)wand oder sonst wo draufprojezieren lässt.
Eigentlich cool, denn kleinere Officearbeiten lassen sich auf größeren Displays durchaus schon erledigen, und für die nächste Präsentation müsste man nicht mehr zwangsläufig das eigene Notebook mitschleppen und ein Beamerkastl besorgen.
Zumindest im kleinen Rahmen.
Während HTC & Co noch einfrig tüfteln, legt der Ferne Osten einmal mehr vor. Das “CoolGTW18″ hat einen – für Noname-Smartphones aus China nicht unüblich - eigenartigen Namen und einen kleinen LED-Beamer integriert. Auf 640 mal 480 Pixeln wirft das Telefon seinen Inhalt auf einer maximalen Breite von ca. 2,4 Metern ins Licht .
Und auch dieses Modell unbekannten Namens kommt mit sehr ähnlichen Spezifikationen daher und bietet als Vorgeschmack sogar ein Video. Wer das gleich so toll findet, dass er 25 Stück davon erwerben möchte, zahlt derzeit rund 265 Dollar (ca 215 Euro) pro Gerät.
Ich freue mich immer wie ein kleines Kind, wenn ich mal wieder ein kreatives Produkt entdecke. Und wie der Zufall es so will, bin ich eben wieder über eines gestolpert. Nämlich einen stimmgesteuerten Designwecker mit dem Namen “Moshi” von der gleichnamigen Firma (heißt so nicht auch das komische, rosa Vieh aus der Trickfilmserie ‘Monster Rancher’?).
Neben schick aussehen hört dieses Stück Technik – Überraschung! – auf die Stimme seines Besitzers. Via Kommando lässt sich also das Datum einstellen, der Weckton ändern oder auch das Nachtlicht einschalten. Dazu empfängt das Ding in der aktuellen Version sogar Radio, dessen Frequenzen sich in 3 Speicherslots sichern lassen.
Das ist zumindest mal ein originelles Aufwacherlebnis. Einen großen Haken hat das 70 Dollar teure Ding allerdings.
Mir fehlt der “Shut the F*ck up”-Befehl. Dann hätte sich wenigstens ein Opfer für meine gewohnt schlechte Aufwachlaune gefunden.