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iXtreme 1.6 veröffentlicht

by martin | 16. May 2009       

Rund 12 Stunden später als angekündigt (und somit eigentlich immer noch bewundernswert pünktlich) hat Team HyperX / Team Jungle die Version 1.6 der alternativen Firmware für XBox360 DVD Laufwerke (BenQ, Samsung und LiteOn) veröffentlicht.

An neuen Features gibt es unter anderem:

- Kompatibilität mit der neuen Wave 3 Diskstruktur (Discs mit dem XBL Update)
- Genaues Einhalten der Laufwerksgeschwindigkeit (12x), um Erkennung durch MS Checks zu verhindern
- Support für SS V2
- Volle Unterstützung alles Games, auch jener, die bisher problematisch waren (z.b. DDR)
- “One Shot Boot Mode” erlaubt wahlweise auch das Starten von Non Stealth Discs. Der Mode muss über eine eigene Activation Disc jedes mal enabled werden.

Via Xbox Scene.

 

BootMii Beta 1 veröffentlicht

by martin | 15. May 2009     

Neues Futter für die Wii Homebrew Gemeinde: gemeinsam mit dem neuen HackMii Installer 0.1, der den Homebrew Channel sowie DVDX auf allen bekannten Wii Versionen installieren kann, hat bushing auch eine erste Beta des von vielen erwarteten BootMii Tools veröffentlicht.

Bei BootMii handelt es sich um einen Ersatz für das Wii eigenen boot2, das als Teil des Wii Startvorgangs beim Einschalten der Konsole geladen wird. Durch das Ersetzen von boot2 erhalten Entwickler volle Kontrolle über die Wii Hardware, weil sie sich nicht mehr im Korsett der Nintendo-eigenen Wii Software bewegen müssen. Auch ist es für Nintendo deutlich schwerer, diese Art der Modifikation durch Updates zu beseitigen.

Alle Details sowie Downloads zum HackMii Installer und BootMii finden sich auf HackMii.com.

 

Neuer Kopierschutz für DS Carts ab Dezember

by martin | 14. May 2009         

Angesichts der aktuellen Preise für R4 Clones (online rund EUR 8.-) und dem damit einhergehenden, massiven Piraterieproblem kommt ein neues Kopierschutzverfahren Nintendo wohl gerade recht. Das englische Entwicklerhaus Metaforic hat ein solches angekündigt und zielt damit explizit auf die Auto-Patch Methoden des R4, die bisher bekannte Schutzmaßnahmen weitgehend automatisiert aushebelt.

Das neue Verfahren soll daher keine wiedererkennbaren Signaturen oder Codemuster verwenden und so von Spiel zu Spiel unterschiedlich sein. Einen absoluten Schutz kündigt Metaforic CEO Mclennan zwar trotzdem nicht an, er will das Hacken von NDS Carts damit aber wieder zu einem “langwierigen manuellen Prozess” machen, den nur wenige Menschen vollziehen können. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass Homebrew-Programme von seinem Verfahren unberührt bleiben und so ein Spagat zwischen legitimen Einsatzzwecken von Flashcarts und dem Schutz von Urheberrechten kommerzieller Entwickler möglich wird.

Erste Spiele mit dem neuen Kopierschutz werden für Dezember erwartet.

Via Gamasutra.

 

Uniprojekt: Unschärfe für STELLA

by martin | 13. May 2009             

Als jemand, der nach wie vor gerne sein G7400 auspackt und auch mal die alte Vectrex aus dem Kasten holt, kann ich bestätigen, was Georgia Tech Professor Ian Bogost sagt: auf den zahlreichen, technisch sehr guten Emulatoren für alte Systeme sehen die Spiele einfach nicht mehr so aus, wie sie sollten. Zu scharf die gängigen LCD Monitore, zu farb- und kontrastreich die ausgegebenen Bilder. Bogost hat daher gemeinsam mit seinen Studenten ein Projekt gestartet, das sich mit dem Simulieren der “alten” TV Optik auf modernen Displays beschäftigt – etwas, dass auch MAME seit Jahren in Ansätzen versucht, z.b. durch das Anzeigen künstlicher Scanlines.

Dabei waren Bogosts Studenten offenbar durchaus erfolgreich, so dass die in Code gegossenen Ergebnisse der “CRT Emulation” in die kommenden Versionen des Atari 2600 Emulators Stella einfließen sollen. Das nenn ich mal einen sinnvollen Einsatz universitärer Ressourcen :D

Bäheres zum Projekt sowie zahlreiche Vergleichsbilder gibt es auf der Website des Projekts.

Via Retro Thing.

 

Geomate JR: Geocaching für die Massen

by martin | 12. May 2009     

Zugegeben, für mich war ein Hauptfaktor für die zunehmende Popularität von Geocaching die Verfügbarkeit von Handies mit GPS, aber offenbar gibt es auch Menschen, die eine billige Device mit sich herumtragen, um dem Aufspüren digitaler Hot Spots nachzugehen.

Der Geomate Jr. von Apisphere kostet rund EUR 60.- und kommt mit rund 250000 vorinstallieren Geocache Locations (vermutlich aber primär in den USA), damit geneigte Käufer gleich loslegen können. Betrieben wird das Ding mit 2 AAA Batterien, die für rund 12 Stunden reichen sollen. Die Möglichkeit, gleich zu Beginn einen “Home Point” zu setzen, hilft orientierungslosen Schatzsuchern bei der anschließenden Heimkehr.

Via Navigadgets.