Fast schon Steampunk: der erste, auf der Baselworld gezeigte Prototyp des X VI II Handys der französischen Techno-Schmiede Celsius hat es in sich. Neben herkömmlichen Telefoniefeatures bietet es eine vollmechanische Uhr mit Tourbillion-Uhrwerk, das gut sichtbar verbaut ist und dem Handy so eine unverwechselbare Optik verleiht. Dazu sind rund 547 Kleinteile in den Gerät verbaut, das erst den Anfang der Celsius Vision darstellt: Ziel der innovativen Franzosen ist ein rein mechanisches Handy, das nur durch menschlische Energie betrieben wird – quasi die Automatikuhr unter den Mobiltelefonen.
Die Wahrscheinlichkeit, eines der Dinger im echten Leben zu sehen, wird freilich durch den Preis rapide gemindert: je nach Ausstattung sind für das X VI II EUR 200.000.- und aufwärts nötig.
In der langen Reihe von nervtötenden Weckern nimmt die Finger Dance Alarm Clock eine besondere Stellung ein, kopiert sie doch das allseits beliebte Dance Dance Revolution Konzept und zwingt ihren Besitzer so zu morgendlichen Fingerübungen. Geht der Alarm los, muss man eine vorgegebene Sequenz auf den vier Richtungstasten schaffen, um selbigen wieder zu stoppen. Nicht schlecht für rund 13 Euro.
Ah, verwirrende japanische Uhren haben ja schon längere Zeit einen Platz in meinem Herzen. Die Ants Watch ist eine solche, wird ausnahmsweise einmal nicht von Branchenriese Tokyoflash hergestellt, und zeigt auf ihrem Display Ameisen an, um die Zeit zu signalisieren. Dazu wird das Display auf Knopfdruck in Bereiche für Stunden und Minuten unterteilt. Multipliziert man nun die Anzahl der Ameisen jedes Bereichs mit einem vordefinierten Wert, erhält man die genaue Zeit. Die Wutanfälle ungeübter Ameisenuhrenträger, wenn sie aufgrund kleiner Kalkulationsfehler wieder mal den Bus versäumen, kann ich mir so richtig lebensecht vorstellen
Einfach, aber gut: die Weekend Clock zeigt an, wieviel Zeit uns noch vom Wochenende trennt und bietet somit überlebenswichtige Informationen für alle, denen ihr Job grad so richtig zum Hals raushängt. In Kürze für rund EUR 19.- online erhältlich.
Selbst die besten Tokyoflash Uhren kommen nicht an die Asteroids Watch heran, die ein offenbar äußerst geschickter Zeitgenosse namens John Maushammer gerade baut. Über Technik und Fortschritte informiert er dabei auf seinem Blog. Dem aktuellen Video zufolge schlägt die Uhr ihren 2005 veröffentlichten, offiziellen Gegenspieler bereits um Längen …