Sagt Hallo zu zwei neue Kontestanten an der Roboterfront, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Mit der Robo-Q Serie startet Takara Toys mit einer ganzen Reihe winziger, ferngesteuerter Roboter. Die für rund EUR 35.- angebotenen Bots können mittels einer mitgelieferten Fernbedienung gesteuert werden, verfügen über Speicher für vordefinierte Strecken und können softwaregesteuert Hindernisse erkennen, diesen ausweichen und so selbständig zu ihrer Ladestation zurückkehren. Die Stromversorgung erfolgt über einen integrierten Akku, der rund 30 Minuten für eine volle Ladung benötigt und Robo-Q anschließend 3 bis 5 Minuten antreibt. Da die Fernsteuerung vier Frequenzen zur Auswahl bietet, ist es weiters möglich, mehrere Robo-Qs gleichzeitig in Rennen oder andere Matches zu schicken.
Ganz anders gestaltet sich der Karakuri Tea Robot von Gakken (Video weiter unten!), der sich die berühmten mechanischen Puppen der Edo Zeit zum Vorbild genommen hat und gänzlich ohne Chips oder anderen elektronischen Schnickschnack auskommt. Der als Bausatz gelieferte, 0,75 kg schwere Blechgenosse kann zahnradgesteuert eine Tasse Tee servieren, auf deren Rückgabe warten und selbige anschließend wieder abservieren. Nicht schlecht, eigentlich. Wer sich an dem Bausatz versuchen möchte, kann Karakuri für US$ 106.- online erwerben.
Wer Gakkens Retro-Bausätze interessant findet, sollte übrigens auch einen Blick auf deren Eigenbau-Gramophon werfen.
Auch wenn das fast ein Anwärter für Post 17 der Futurenews Christmas Reihe wäre, ist es zu gut, um es noch so lange zurückzuhalten: Talon Robots, Hersteller feinster Kampfroboter, hat seine schwerbewaffneten Blechhaufen in einen Kalender für 2009 gepackt, der als Giveaway offenbar dieser Tage an Freund und Feind ergeht. Alle Bilder gibts auf Wired.com.
Na bitte, wer sagts denn: nicht nur in Asien werden Roboter gebaut, nein, es gibt die blechernen Gesellen auch made in Austria. Das untenstehende Video der FH Hagenberg zeigt mehrere Hexapods (sechsbeinige Roboter), die im Zuge der Austrian Hexapod Championships um die Wette tanzten.
Jaja, wir habens verstanden: pseudo-humanoide Roboter sind das große Ding auf dem Spielzeugsektor. Wer es dabei verstörend mag, kann auf die für rund EUR 50.- bei GeekStuff 4 U erhältlichen Cam-Babys zurückgreifen, die trotz ihres Namens alles andere als knuddelig sind. Aus der Funktionsbeschreibung:
* Du klatschst, Baby läuft
* Baby weint, wenn es fällt
* Blinkende Augen!
* Wackelnder Kopf
* Macht Geräusche
Anmerkung futurenews.at: Laser zur Unterwerfung der menschlichen Rasse nicht im Preis enthalten.
Roboterdoktor, einmal anders: Keepon ist ein in Japan entwickelter Roboter, der an Authismus und PPD therapeutisch unterstützen soll. Wie er das macht? Durch Tanzen! Dabei kann er Kinder aktiv beobachten, um sie so zu Interaktionen anzuregen. Sein non-humanoides Äußeres soll weiters dazu beitragen, Kindern die Scheu davor zu nehmen.
Wer den kleinen Kerl auch für die heimische Brut kaufen möchte, sollte sich aber warm anziehen: rund 30.000 US Dollar fallen für Keepon an. Die Entwickler arbeiten aber auch an einer Roillo genannten Heimversion.