Vor wenigen Monaten war das bei den Gadgeteers dieser Welt in aller Munde. ein Beamer am Handy ist das neue “big thing” in der Entwicklung.
Und tatsächlich: Noch dieses Jahr dürften die ersten Smartphones namhafter Hersteller auf den Markt geworfen werden, deren Displayinhalt sich an die (Lein-)wand oder sonst wo draufprojezieren lässt.
Eigentlich cool, denn kleinere Officearbeiten lassen sich auf größeren Displays durchaus schon erledigen, und für die nächste Präsentation müsste man nicht mehr zwangsläufig das eigene Notebook mitschleppen und ein Beamerkastl besorgen.
Zumindest im kleinen Rahmen.
Während HTC & Co noch einfrig tüfteln, legt der Ferne Osten einmal mehr vor. Das “CoolGTW18″ hat einen – für Noname-Smartphones aus China nicht unüblich - eigenartigen Namen und einen kleinen LED-Beamer integriert. Auf 640 mal 480 Pixeln wirft das Telefon seinen Inhalt auf einer maximalen Breite von ca. 2,4 Metern ins Licht .
Und auch dieses Modell unbekannten Namens kommt mit sehr ähnlichen Spezifikationen daher und bietet als Vorgeschmack sogar ein Video. Wer das gleich so toll findet, dass er 25 Stück davon erwerben möchte, zahlt derzeit rund 265 Dollar (ca 215 Euro) pro Gerät.
Tragbare Technologie par excellence: dieses am MIT entwickelte Set besteht aus einer Webcam, einem Smartphone, einem Miniprojektor sowie einem Spiegel, und erlaubt es dem Träger, jede Oberfläche zu Scannen und als Screen zu benutzen. Die Steuerung erfolgt über einfache Fingerzeichen, die von der Kamera erkannt und entsprechend übersetzt werden.
Die im untenstehenden Video gezeigten Einsatzbereiche sind zahlreich: Produktvergleiche direkt im Geschäft, das Schießen von Fotos mit einem Fingerzeig, und vieles mehr. Wirklich beeindruckend ist aber die Tatsache, dass die Gesamtkosten des Setups bei nur rund US$ 350.-liegen sollen, was das Ding schon sehr nahe an die Alltagstauglichkeit bringt.
Ah, Neues von Brando. Der Spezialist für allerlei unnötige USB Devices bringt uns diesmal einen auf Retro getrimmten LED Projektor, mit dem sich Urlaubsfotos, Präsentationen und andere digitale Dokumente platzsparend an die Wand beamen lassen. Das Zuspielen der Bilder erfolgt dabei über USB oder A/V Kabel, die Ausgabe erfolgt dank einer 3 Watt LED bis zu einer Bilddiagonale von 1,2 Metern mit einem Kontrastverhältnis von 200:1 (wobei hier vermutlich mit absoluter Dunkelheit gerechnet wurde). Einfach, technisch wenig aufregend, aber optisch durchaus ein Hingucker.
Wer den anhaltenden Regen satt hat, kann sich die Sonne jetzt LED betrieben ins Wohnzimmer holen: der Rainbow-in-Room Projektor von Deal Extreme benutzt fünf farbige LEDs, um einen Regenbogen an die Wand zu werfen. Psychedelisch angehauchte Frohnaturen können dabei sogar auf einen Betriebsmodus zurückgreifen, der die Farben des Regenbogens zirkulieren lässt. Technologie > Natur, eindeutig!
Gut Ding braucht manchmal Weile. Der PicoP Projektor von Microvision – 2007 das erste Mal auf futurenews.at erwähnt – ist auf der eben zu Ende gegangenen CES in seiner finalen Produktionsform präsentiert worden. Erfreulich ist dabei, dass Microvision entgegen der 2008 getätigten Ankündigungen auf Laser als Lichtquellen setzt, was die Lichtstärke des PicoP deutlich von jener der Mitbewerber abhebt. Das Projektionsverfahren, bei dem drei Laser (rot,grün,blau) die Bildpunkte an die Wand werfen, erfordert außerdem kein Fokusieren des Projektors, was dem “Raus aus der Tasche und los mit der Präsentation” Ansatz sicherlich entgegenkommt. Bilder werden mit WVGA (848 x 480) 16:9 mit bis zu 10 Lumen gebeamt, als Ports stehen (über Adapter) VGA und Composite Video zur Auswahl. Ab Q2 für ca. US$ 500.-.