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Posts Tagged ‘Gesundheit’

Didget: Blutzucker messen mit dem Nintendo DS

Wednesday, July 8th, 2009

Gut Ding braucht manchmal Weile. Schon 2004 haben wir hier Paul Wessels innovativen Blutzuckermesser (damals noch für den Gameboy Advance als “GlucoBoy”) vorgestellt, der die Konsole nicht nur zum Auswerten der Messdaten benutzt, sondern auch gute Werte und regelmäßiges Messen mit dem Freischalten von Levels für das integrierte Spiel belohnt. Vier Jahre später ist das Ding nun offenbar marktreif und wird vom Industriegigant Bayer als “Bayer Didget” für Nintendos DS angeboten.

Den Ursprung als “Gluco Boy” kann Didget nicht verleugnen, wird es doch nach wie vor in den GBA Schacht des DS gesteckt, was es leider für DSi Besitzer unbrauchbar macht. Ansonsten hat sich am Konzept offenbar wenig geändert. Neben der Auswertung und dem Speichern von bis zu 480 Messdaten und der Erstellung von div. Statistiken wie einem 7-Tages-Durchschnitt beloht Didget seine jungen Besitzer nach wie vor über das eingebaute Spiel “Knock ‘Em Downs: World’s Fair”, zu dem leider keine genaueren Infos zu finden sind.

Didget soll in Kürze für rund EUR 25.- online erhältlich sein.

Health Control Timer für Nintendos DS

Monday, April 6th, 2009

Mit dem Erscheinen von Smashern wie Rythm Heaven und Giana Sisters für Nintendos DS werden wohl einige da draussen wieder mit geröteten Augen vor den kleinen LED Bildschirmen sitzen und sich die Nächte um die Ohren schlagen. Wer dabei seine Gesundheit nicht ganz außer Acht lassen will, kann das mit dem in Japan erschienenen Health Control Timer DS tun.

Das Ding wird in den GBA Slot der Konsole gesteckt und überwacht ab diesem Zeitpunkt das Verhalten des Spielers. Dabei wird nicht nur auf die Spielzeit geachtet, sondern auch der Abstand des Spielers zu den Bildschirmen überprüft – kommt der Spieler diesen zu nahe, leuchtet ein entsprechendes Warnlicht auf. Nur in Japan erhältlich, wäre der Game Timer wohl DAS Tool für die hiesigen WOW Zocker.

Via Game Watch Impress.

Low Tech Extravaganza: Tooth & Rinse Zahnbürste

Thursday, March 12th, 2009

Manchmal gibt es Ideen, die scheinbar seit Jahrzehnten perfektionierte Produkte doch noch in entscheidenden Punkten verbessern. Um eine solche Idee könnte es sich bei jener hinter der Tooth & Rinse Zahnbürste handeln, die über eine speziell geformte Rückseite Wasserstrahlen so reflektiert, dass sie im Idealfall direkt im Mund des Benutzers landen.

Die erste Charge der Bürste ist momentan für wohlfeile US$ 1.18.- im Vorverkauf online erhältlich, und offenbar müssen die Entwickler 50.000 Stück davon absetzen, um die Produktion überhaupt anstossen zu können.

Via Wired.

Soy-Doh: Plastilin für Allergiker

Friday, February 20th, 2009

Zweifelsohne sind in den vergangenen Jahrzehnten schon Tonnen von Plastilin von Kindern verschluckt worden. Und ebenso zweifelsohne hat das bei einigen davon zu heftigem Bauchweh geführt. Warum das trotz der immer wieder betonten Ungiftigkeit der Knetmasse so ist? Ganz einfach: das Zeug besteht zu einem nicht unerheblichen Teil aus Weizenmehl, das bei Menschen mit Glutenallergie zu Problemen führen kann.

Mit Soy-Doh kommt nun die erste Knetmasse für Kinder mit derartigen Problemen auf den Markt, die – nomen est omen – auf Sojabasis produziert wird und somit frei von Weizenmehl, Gluten etc. ist. Interessenten können das Zeug bereits online ordern, auch wenn die Website des Herstellers mit Informationen eher sparsam umgeht. Aber was tut man nicht alles, damit einem der Nachwuchs nicht die Bude vollkotzt …

Via Inhabitots.

Pinkeln für Freiminuten. Gegen Tuberkulose.

Wednesday, January 21st, 2009

Einen interessanten Ansatz zur Überwachung von Tuberkulose-Patienten verfolgen die Damen und Herren rund um das X out TB Projekt: um die offenbar wachsende Zahl an Therapieabbrechern und die damit einhergehenden Probleme – u.a. resistent werdende Erreger – in den Griff zu bekommen, belohnt X out TB das korrekte Einnehmen der Medikamente mit Handy-Freiminuten. Die dazu benutzte Methode ist ebenso simpel wie verblüffend:

Teilnehmer müssen täglich auf präparierte Teststreifen urinieren, die auf Abbauprodukte der richtigen Medikation reagieren und, sofern diese vorhanden sind, einen mit spezieller Tinte gedruckten Code sichtbar werden lassen. Diesen Code können Patienten anschließend per SMS an X out TB senden, wo sie für 30 übermittelte Codes eine bestimmte Anzahl an Freiminuten erhalten.

Erste Feldversuche in Nicaragua waren offenbar so erfolgreich, dass nun ein groß angelegter Probelauf in Pakistan auf dem Programm steht.

Via Heise.de.