Ha, wenn das nicht mal ein Pflichtkauf ist. Das neue Mario Kart Set von Tomy lässt Euch nicht nur mit ferngesteuerten Flitzern härteste Rennen fahren, sondern bietet auch die aus dem Videospiel bekannten Power Ups. Dazu sind die Fahrzeuge mit Infrarot-Sensoren und LEDs ausgestattet, so dass zielgerichtete Schüsse erkannt und entsprechend berücksichtigt werden können. Zusätzlich weist jedes der Autos einen Lautsprecher auf, über den passende Geräusche ausgegeben werden. Erhältlich für etwa EUR 25.- ab Ende Juni bei Amazon.jp.
Wer das Sofa beim sportlichen Wettkampf mit seinen Freunden lieber nicht verlässt, kann auf dieses Set zurückgreifen, das ferngesteuerte Fußball-Matches ermöglicht. Bestehend aus zwei ferngesteuerten Schuhpaaren, zwei Fernbedienungen, einem Plastikball und einem Tor, kann damit gebolzt werden bis die Batterien leer sind. Nicht schlecht für einen (Großhandels)Preis von weniger als 10 Euro.
Sagt Hallo zu zwei neue Kontestanten an der Roboterfront, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Mit der Robo-Q Serie startet Takara Toys mit einer ganzen Reihe winziger, ferngesteuerter Roboter. Die für rund EUR 35.- angebotenen Bots können mittels einer mitgelieferten Fernbedienung gesteuert werden, verfügen über Speicher für vordefinierte Strecken und können softwaregesteuert Hindernisse erkennen, diesen ausweichen und so selbständig zu ihrer Ladestation zurückkehren. Die Stromversorgung erfolgt über einen integrierten Akku, der rund 30 Minuten für eine volle Ladung benötigt und Robo-Q anschließend 3 bis 5 Minuten antreibt. Da die Fernsteuerung vier Frequenzen zur Auswahl bietet, ist es weiters möglich, mehrere Robo-Qs gleichzeitig in Rennen oder andere Matches zu schicken.
Ganz anders gestaltet sich der Karakuri Tea Robot von Gakken (Video weiter unten!), der sich die berühmten mechanischen Puppen der Edo Zeit zum Vorbild genommen hat und gänzlich ohne Chips oder anderen elektronischen Schnickschnack auskommt. Der als Bausatz gelieferte, 0,75 kg schwere Blechgenosse kann zahnradgesteuert eine Tasse Tee servieren, auf deren Rückgabe warten und selbige anschließend wieder abservieren. Nicht schlecht, eigentlich. Wer sich an dem Bausatz versuchen möchte, kann Karakuri für US$ 106.- online erwerben.
Wer Gakkens Retro-Bausätze interessant findet, sollte übrigens auch einen Blick auf deren Eigenbau-Gramophon werfen.
Ja, wir hatten schon eine ganze Reihe von ferngesteuerten Mini-Helikoptern hier. Und ja, der von Tayo angekündigte, sprachgesteuerte Heli ist trotzdem besonders, kommt er doch ganz ohne klassische Fernbedienung aus. Stattdessen kann ihn sein Besitzer bequem via Headset steuern, und das gleich in zwei Sprachen (Englisch oder Japanisch). Die Anzahl der Kommandos ist zwar sehr beschränkt, für das eine oder andere Kunststück wirds aber dann doch reichen. Wir warten gespannt auf die ersten MG-Einbauten, um eine Armee von sprachgesteuerten Killerdronen zu schaffen …
Was hierzulande vermutlich für einen Großeinsatz der WEGA sorgen dürfte, scheint in den vereinigten Staaten als Hobby unter vielen durchzugehen: Modellbauer Jim Simmons hat seinen ferngesteuerten Bergen Gasser EB Helikopter mit einem ebensolchen Springfield 1911-A .45 Kaliber Gewehr ausgestattet, um allfällige Hindernisse gleich im Flug beseitigen zu können. Damit das Zielen auch klappt, integriert Simmons gerade eine Front-Kamera in den Helikopter.
Vielleicht sollte er eine Hobbygemeinschaft mit diesem Herrn eingehen, der sein Schnellfeuergewehr um eine Kettensäge erweitert hat ….