Uniprojekt: Unschärfe für STELLA
Als jemand, der nach wie vor gerne sein G7400 auspackt und auch mal die alte Vectrex aus dem Kasten holt, kann ich bestätigen, was Georgia Tech Professor Ian Bogost sagt: auf den zahlreichen, technisch sehr guten Emulatoren für alte Systeme sehen die Spiele einfach nicht mehr so aus, wie sie sollten. Zu scharf die gängigen LCD Monitore, zu farb- und kontrastreich die ausgegebenen Bilder. Bogost hat daher gemeinsam mit seinen Studenten ein Projekt gestartet, das sich mit dem Simulieren der “alten” TV Optik auf modernen Displays beschäftigt – etwas, dass auch MAME seit Jahren in Ansätzen versucht, z.b. durch das Anzeigen künstlicher Scanlines.
Dabei waren Bogosts Studenten offenbar durchaus erfolgreich, so dass die in Code gegossenen Ergebnisse der “CRT Emulation” in die kommenden Versionen des Atari 2600 Emulators Stella einfließen sollen. Das nenn ich mal einen sinnvollen Einsatz universitärer Ressourcen
Bäheres zum Projekt sowie zahlreiche Vergleichsbilder gibt es auf der Website des Projekts.
Via Retro Thing.




