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Die mobile Gefahr im Test

by shorty | 10. September 2010           

Wenig erstaunlich und doch zunehmend im Fadenkreuz der Cyber-Kriminalität: Nur auf fünf Prozent aller Handys ist auch schon Sicherheitssoftware mit an Bord. Die österreichische AV-Comparatives hat sich da mal näher mit der vorhandenen Software beschäftigt.


Folgende Produkte waren im Test dabei:
avast! Free Antivirus 5.0
AVG Anti-Virus 9.0
AVIRA AntiVir Premium 9
BitDefender Antivirus 2010
eScan Anti-Virus 10
ESET NOD32 Anti-Virus 4.0
F-Secure Anti-Virus 2010
G DATA AntiVirus 2010
K7 TotalSecurity 10.0
Kaspersky Anti-Virus 2010
Kingsoft Antivirus 2010
McAfee AntiVirus Plus 2010
Microsoft Security Essentials
Norman Antivirus & Anti-Spyware 7.30
Panda Antivirus Pro 2010
PC Tools Spyware Doctor with AV 7.0
Sophos Anti-Virus 9.0
Symantec Norton Anti-Virus 2010
Trend Micro AntiVirus plus AntiSpyware 2010
TrustPort Antivirus 2010

Durchaus sinnvoll, sich da mal in punkto Firewall, Virenschutz und Diebstahlsicherung durchzugraben und die Möglichkeiten der heutigen Smartphones zu sichern. „Fast jeder verwendet zu Hause auf seinem Rechner ein Security-Produkt. Der Einsatz auf Mobiltelefonen ist jedoch noch nicht sehr weit verbreitet. Viele glauben, dass der Umstand, dass es noch recht wenige Handy-Viren gibt, sie vor Übergriffen schützt. Die wirkliche Bedrohung geht aber eher von Diebstählen und Phishing-Attacken aus.”, erklärte dazu Peter Stelzhammer von AV-Comparatives.

 

Stolz ohne Kinect-Knöpfe

by shorty | 8. September 2010     

Kudo Tsunoda glaubt an sein Werk. Und vor allem an den Marktvorsprung, den die Konkurrenz auf diesem Level kaum toppen kann. Kein Wunder auch, denn der ehemalige Chef von EA Chicago ist nunmehr Creative Director für die Xbox 360 Kinect (Vk bei 350,-€) und sehr stolz.

In einem Interview unterstrich der smarte Tsunoda, dass es die Konkurrenz schwer haben wird, eine ebensolche Controllerfreie Konsole zu basteln. Da ist er sich deswegen so sicher, da Microsoft „einige einzigartige Vorteile“ und „besonders komplexe Technik“ im Prozess der Entwicklung hatte: „Was wir mit der Software geschaffen haben, ist etwas, das wirklich schwer zu bewerkstelligen ist. Wir haben einen guten Vorteil bei Microsoft, weil wir Gruppen wie den Microsoft-Research-Fachbereich haben. Das wenig andere Unternehmen haben, und wir sind in der Lage, extrem komplizierte technische Probleme in kurzer Zeit zu lösen. Es wurde tatsächlich bereits an so einer Lösung etwas gearbeitet, bevor wir überhaupt mit der Xbox gestartet sind. Ich denke, es wird extrem schwierig für irgendjemand anderen, diese Probleme zu lösen.”
Besonderer Charme seines Stolzes ist, dass Tsunoda selbst anfangs vehement für eine Kinect mit Knöpfen votierte und erst später überzeugter Anhänger der neuen Lösung wurde. Das Ende des Krieges der Knöpfe?

 

Google TV startet erst 2011

by shorty | 7. September 2010             

Nachdem gerade Apple sein TV-Angebot vereinfacht und verbilligt hat, legt der Lieblingsgegner Google auch gleich mal nach. So soll Google TV schon im Herbst in den USA starten und nach restlichen Verhandlungen 2011 der Rest der Welt den neuen Komfort genießen können. Einzig mit näheren Auskünften geizte man vorerst, wohl auch, weil man erst die Agilität der Mannen aus Cupertino beobachten möchte. Zudem wurde schon an Allianzen geschmiedet, die eine verbesserte Verbreitung des eigenen Dienstes gewährleisten soll. Man erinnert sich mit Grauen an ähnliche Grabenkämpfe der Branchen-Giganten, die selten gute Ergebnisse evozierte.

So sollen vor allem Sony, Intel und Logitech mit im Boot sein, denn das Ziel einer Verschmelzung zu Universal-Geräten ist klar umrissen. Sony bringt die Fernseher samt Wohnzimmer-Infrastruktur, Intel-Prozessoren – wohl vorerst nur auf Atom-Level – und Android ins Spiel, Logitech kümmert sich um die passenden Eingabegeräte. Damit würde zumindest solche Hardware wie eine Settop-Box von Apple nicht mehr notwendig. Interessant, dass Logitech trotzdem auch bald mit einer ebensolchen Box starten möchte. Die könnte die Funktion eines Missing Link zu alten TV-Geräten spielen. Klar, dass man Internetbuchse, SATA, USB und wohl auch Blu-Ray einbinden wird. Damit steht die Frage nach dem passenden Chip im Raum und bringt das Zauberwort SoC ins Spiel. System on a Chip wäre zum Beispiel am Intel Atom CE 4100-SoC mit 1,2 GHz als Ass am Spieltisch zu finden. Neben MPEG-4 und DivX 3.0 kann dieser nämlich auch parallel zwei 1080p-Streams handeln und ist somit wohl zufällig genau dafür wie geschaffen. Zukunft wird gemacht, Realität des Users wird es prüfen.

 

Jobs startet neue Versuche in Community – Neu, besser, kleiner & verbundener

by shorty | 2. September 2010                   

Der Meister stand wieder einmal persönlich da und verbreitete mit Charisma aus San Francisco die neuen Gedanken von Apple für den Herbst. Wenig Überraschendes säumte dabei den Weg. Überarbeitete iPods, kompakteres AppleTV, iOS – natürlich besser, schneller und mit Alles – und der Gang in das eigene soziale Netzwerk rund um iTunes sind die Facts.

Letzteres wohl das Interessanteste mit weitreichendem Impact. „Ping“ kommt über iTunes 10 mit optimierter Oberfläche und soll die User verbinden. Man kann seinen Artists mit allen Infos folgen, gesharete Playlists sollen den Kaufreiz erhöhen.
Dabei soll dann nicht zuletzt das mobile Betriebssystem iOS helfen, das auf iPhone, iPod touch und iPad in Version 4.1 Vernetzung und Clearing von Bugs bringt. iOS 4.2 soll übrigens dann primär für den iPad die Vernetzung in der Office-Landschaft bringen. Aktuell setzt man auf HDR-Fotos am Smartphone, größere Videos können nun auch per WLAN gespeichert werden. Sicherlich ein potenter Marktfaktor mit Leidendruck für den Einzelnen bringt das Gamecenter, das vor allem auf Multiplayer-Games forciert.

Von Interesse auch der neue Ansatz für AppleTV. Die deutlich kompaktere Version der Set-Top-Box hat keine Festplatte mehr. Denn alles soll über Stream „gemietet“ werden und nicht mehr unter Verkauf laufen. Man rechnet mit 119€ für die Box und pro Kinofilm 5$, pro 99 Cent.

Die iPods zeigen sich wieder runderneuert. Vor allem der iPod nano holt auf und hat nun auch ein Multitouch- Display statt der Steuerungstasten. Trotzdem bleibt der Winzling ohne Anbindung an den AppStore. Für die 8-GB Version sind happige 159€ am Plan, 16-GB löhnen 189€. Einsteiger bleibt der wieder mit Tasten versehene iPod shuffle mit 49e für die alleinige 2-GB Variante. Logisch auch, dass der iPod touch seinem Smartphone-Bruder folgt und nun ebenso zwei Kameras samt HD-Video hat. 64-Gb um 399€, 16-Gb 299€ und 8-GB um 229€ – wo bleibt da bitte die richtige Rechnung für die Jünger der iGeneration?

 

Refurbished aus Wien

by shorty | 29. August 2010   

Die Stadt Wien hat über ihre REiNTEGRA GmbH eine Kooperation mit AfB gestartet. Die gemeinnützige IT-Firma AfB („Arbeit für Menschen mit Behinderungen“)” aus dem deutschen Ettlingen baut aus aussortierten IT-Komponenten der Stadt Wien billige Geräte zusammen und gewährt einjährige Garantie. Man kalkuliert mit etwa 4000 Computern, 300 Notebooks, 2000 Monitoren und 500 Druckern pro Jahr, die natürlich von alten Daten gesäubert werden. Aktuell sucht man noch weitere Institutionen und Unternehmen als Partner für das Programm.

„Damit gibt es von insgesamt 43 neuen Jobs zusätzliche Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für zehn Menschen mit Behinderung und 30 mit psychischer Erkrankung in den Bereichen Wiederaufbereitung und Vertrieb von gebrauchter IT-Hardware”, so Sozialstadträtin Sonja Wehsely.