Der Meister stand wieder einmal persönlich da und verbreitete mit Charisma aus San Francisco die neuen Gedanken von Apple für den Herbst. Wenig Überraschendes säumte dabei den Weg. Überarbeitete iPods, kompakteres AppleTV, iOS – natürlich besser, schneller und mit Alles – und der Gang in das eigene soziale Netzwerk rund um iTunes sind die Facts.
Letzteres wohl das Interessanteste mit weitreichendem Impact. „Ping“ kommt über iTunes 10 mit optimierter Oberfläche und soll die User verbinden. Man kann seinen Artists mit allen Infos folgen, gesharete Playlists sollen den Kaufreiz erhöhen.
Dabei soll dann nicht zuletzt das mobile Betriebssystem iOS helfen, das auf iPhone, iPod touch und iPad in Version 4.1 Vernetzung und Clearing von Bugs bringt. iOS 4.2 soll übrigens dann primär für den iPad die Vernetzung in der Office-Landschaft bringen. Aktuell setzt man auf HDR-Fotos am Smartphone, größere Videos können nun auch per WLAN gespeichert werden. Sicherlich ein potenter Marktfaktor mit Leidendruck für den Einzelnen bringt das Gamecenter, das vor allem auf Multiplayer-Games forciert.
Von Interesse auch der neue Ansatz für AppleTV. Die deutlich kompaktere Version der Set-Top-Box hat keine Festplatte mehr. Denn alles soll über Stream „gemietet“ werden und nicht mehr unter Verkauf laufen. Man rechnet mit 119€ für die Box und pro Kinofilm 5$, pro 99 Cent.
Die iPods zeigen sich wieder runderneuert. Vor allem der iPod nano holt auf und hat nun auch ein Multitouch- Display statt der Steuerungstasten. Trotzdem bleibt der Winzling ohne Anbindung an den AppStore. Für die 8-GB Version sind happige 159€ am Plan, 16-GB löhnen 189€. Einsteiger bleibt der wieder mit Tasten versehene iPod shuffle mit 49e für die alleinige 2-GB Variante. Logisch auch, dass der iPod touch seinem Smartphone-Bruder folgt und nun ebenso zwei Kameras samt HD-Video hat. 64-Gb um 399€, 16-Gb 299€ und 8-GB um 229€ – wo bleibt da bitte die richtige Rechnung für die Jünger der iGeneration?
Die Stadt Wien hat über ihre REiNTEGRA GmbH eine Kooperation mit AfB gestartet. Die gemeinnützige IT-Firma AfB („Arbeit für Menschen mit Behinderungen“)” aus dem deutschen Ettlingen baut aus aussortierten IT-Komponenten der Stadt Wien billige Geräte zusammen und gewährt einjährige Garantie. Man kalkuliert mit etwa 4000 Computern, 300 Notebooks, 2000 Monitoren und 500 Druckern pro Jahr, die natürlich von alten Daten gesäubert werden. Aktuell sucht man noch weitere Institutionen und Unternehmen als Partner für das Programm.
„Damit gibt es von insgesamt 43 neuen Jobs zusätzliche Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für zehn Menschen mit Behinderung und 30 mit psychischer Erkrankung in den Bereichen Wiederaufbereitung und Vertrieb von gebrauchter IT-Hardware”, so Sozialstadträtin Sonja Wehsely.
Das dürfte auch den abgebrühten Erwachsenen ein Lächeln auf die Lippen legen. Nämlich, wenn er daran denkt, dass seine geliebten Kinderbücher von damals zum Leben erwachen. Es ist nämlich soweit: 3D goes Märchenbücher!
Der britische Verlag „Carlton“ macht sich daran, seine Ausgaben für die moderne Welt des vernetzten Wohnzimmers zu adaptieren. Mit einer speziellen Augmented Reality-Software namens „D’Fusion“ (aus dem französischen Hause „Total Immersion“ erkennt eine Kamera die jeweilige Seite des Buches und projiziert dann die zugehörigen 3D-Grafiken. Eine zusätzliche Sprachsteuerung der frischen Vision ist dazu auch schon in Arbeit. Als erste Themenbücher drehen sich Bände um die Evergreens Dinosaurier, Haie, Feen und natürlich Weihnachten. So trampelt dann beängstigend ein Tyrannus Rex aus dem Buch entgegen. Oder zwischen den Buchdeckeln entsteht ein Meer mit herum schwimmenden Haien. Bezaubernd natürlich die mysteriöse Fee, die einem traumhaften Zauberwald a la Milch und Honig auf das Gute achtet.
Der geübte Spieler erwartet natürlich auch schon die Enttäuschung in den Kinderaugen, wenn die schöne Märchenwelt nicht mit will, wenn das Kind zum Zeigen vom Computer wegstartet. Oder Eltern haben zukünftig noch ein wenig mehr zum Tragen.
Na bitte, gut Ding braucht manchmal Weile, aber jetzt ist es auch für PS3 Raubkopierer soweit: ein vor Kurzem veröffentlichter USB Stick namens “PS Jailbreak” erlaubt – einfach in einen USB Port der Konsole gesteckt – das Abspielen von Kopien von USB Laufwerken sowie das Rippen von Originalen auf ebensolche. Erste Reviews namhafter Sites bestätigen die Echtheit des Sticks, und auch ein Video findet sich schon in den Weiten des Internets. Der Stick ist übrigens kompatibel mit allen Fat und Slim PS3 Modellen.
Sony sieht den mobilen Markt der Games mit einem weinenden und lächelnden Auge explosiv wachsen. Die Apps auf den Handys haben in letzter Zeit merkbar das Geschäft mit den simplen Games verlagert. Als Sony Ericsson denkt man – gleich der Walkman-Tradition – die Asse im eigenen Ärmel und will schnell aktiv werden.
Schon für Herbst arbeitet man eilig an der Entwicklung eines soliden Android-Smartphones für die Gamer-Community. „Engadget” hat schon eine erste (wahrscheinlich nur mögliche) Ansicht des Wunderwuzzis gezeigt, das den Markt an sich bringen soll. Der Mischung aus PSP Go und Touch-Phone werden von Fachleuten gute Chancen eingeräumt. Die erweiterte Playstation soll – simpel wie schon bekannt von Tastaturen per Aufschub – ein komfortables Gambling-Pad in Kombination mit Touchpad bieten und auch grafisch den Anforderungen gewachsen sein, inklusive den Handy-Standards wie WLAN, UMTS, 5 MP-Kamera und GPS.
Besonders interessant scheint das Betriebssystem zu werden, denn man will schon auf Android 3.0 aka „Gingerbread” gehen. Laut Foren mit hohen Erwartungen vorabgelobt wird Gingerbread für November erwartet. Der Android Market soll dann schon mit einigen Spielen bestückt sein, die mit Zugkraft segeln – Call of Duty: Modern Warfare, God of War oder LittleBigPlanet.